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[ Erfahrungsberichte
- Benin ] |
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Erfahrungsberichte Benin
Benins weiter Weg, den Fortschritt
messbar zu machen
Die Budgethilfe ist selbstverständlich kein Blankocheck,
sondern mit Bedingungen verknüpft, indem die Regierung
sich verpflichtet, gemeinsam vereinbarte Ziele zu
erreichen. Bis 2007 hatte jeder Geber seinen Anteil
an der Budgethilfe mit einer eigenen „Duftmarke“
versehen: Die „gemeinsame“ Matrix war einfach die
Summe der Bedingungen aller Geber, und wirklich
gemeinsam waren nur wenige Erfolgskriterien.
Baustelle Staatshaushalt
Der Staatshaushalt ist letztlich jene Baustelle,
wo sich entscheidet, ob die öffentliche Hand wirklich
im Dienste der Bevölkerung steht, wie sie Missbräuche
bekämpft und über Tun und Lassen Rechenschaft ablegt.
Bildung in Benin: "Wir waren
blind, jetzt sehen wir!"
Die Bildung gilt als prioritärer Sektor und
hat 2007 im Budget der Regierung einen Anteil von
19 Prozent erreicht. Rund 400 Millionen Franken
stehen Benin jährlich auf allen Bildungsstufen für
laufende und Investitionskosten zur Verfügung. So
viel das auf den ersten Blick scheinen mag, es entspricht
nicht einmal 1.5 Prozent der öffentlichen Bildungsausgaben
in der Schweiz.
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Gesundheitswesen in Benin: Fürsorge
und Vorsorge
Die Beträge, welche die Regierung für das Gesundheitswesen
zur Verfügung stellt, sind in den letzten Jahren
kontinuierlich gestiegen. Den Hauptteil finanziert
Benin aus eigenen Staatseinnahmen. Etwas weniger
als ein Drittel wird aus Hilfsquellen im Ausland
gespeist.
Der steinige Weg der Frauenförderung
An der Jahreskonferenz 2008 zur Budgethilfe
halten Regierung und Geber gemeinsam Rückblick über
Erfolge und Misserfolge. Das für die Frauenförderung
zuständige Familienministerium zieht ungeschminkt
Bilanz. Eine nationale Politik zur Gleichstellung
sei in Vorbereitung. Doch die konkreten Resultate
seien „bescheiden“, die Widerstände gross.
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