deutsch english français
[ Erfahrungsberichte - Tanzania ]

Erfahrungsberichte Tanzania

Fremde Vögte?
„Die Entscheidungsfreiheit bei der Budgethilfe ist eine gesunde Sache. Wir überlegen und gestalten nach unseren Vorstellungen, nicht nach jenen des Auslandes“, Joseph Semboja, Direktor der Forschungsgemeinschaft REPOA.
Fremde Vögte?

Die Schweiz in Tanzania: Kleiner Beitrag, grosse Wirkung
Die Chance der Schweiz, einen Entwicklungsbeitrag mit Ausstrahlung zu leisten, liegt in der Qualität des Beitrags, nicht in dessen Quantität. Die Schweiz setzt auf einen Mix von Instrumenten: Die Finanzierung gezielter Projekte wie die Verbreitung von Moskitonetzen, um der Malaria vorzubeugen, und ungebundene Budgethilfe, indem direkt das Gesundheits- und Staatsbudget mitfinanziert wird, sollen sich ergänzen und verstärken.
Die Schweiz in Tanzania: Kleiner Beitrag, grosse Wirkung

Armutsbekämpfung zwischen Erfolg und Misserfolg
Um den ungelösten Herausforderungen der Armutsbekämpfung auf die Spur zu kommen, sollten Regierung und Geber gemeinsam Fragen wie die folgenden diskutieren: Hatten wir (zu) hohe Erwartungen? Standen zu wenig Mittel zur Verfügung? Ist Geld verschwendet worden? Stimmt die Richtung nicht?
Armutsbekämpfung zwischen Erfolg und Misserfolg

Den Staatsdienst attraktiver machen
Die Volksgesundheit zu verbessern, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, in den Schulen Bildung zu vermitteln oder den Bauern eine nützliche landwirtschaftliche Beratung zu bieten – das Nadelöhr für all diese staatlichen Dienstleistungen ist das Personal im öffentlichen Dienst. Verbesserungen in diesem Bereich stehen deshalb hoch oben auf der Reformagenda.
Den Staatsdienst attraktiver machen

 
 
Tanzania
 
Die Malaria-Erfolgsgeschichte
Malaria ist nicht nur ein humanitäres Problem, sondern eine grosse Hürde für wirtschaftliches Wachstum. Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ist auf allen Ebenen – von gezielten Projekten bis zur allgemeinen Budgethilfe – aktiv. Ein Grossprogramm wie die Malariabekämpfung ist nur erfolgreich, wenn das Gesundheitssystem als Ganzes tragfähig ist und auf die Kernprobleme ausgerichtet wird.
Die Malaria-Erfolgsgeschichte

Vertrauen ist gut, Kontrolle auch
Die Budgethilfe steht vor einem Dilemma. Einerseits ist es legitim, wenn die Geber vom Staat Rechenschaft über die Verwendung ihrer Gelder einfordern. Anderseits ist es Sache der Bürgerinnen und Bürger, Tun und Lassen ihrer Regierung zu beurteilen. Ausländische Geber können tansanische „Wachthunde“ nicht ersetzen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle auch

Bessere Medien, ein besseres Afrika
Eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft soll allen Bevölkerungsgruppen – auch den Armen – eine Stimme geben, Forum für öffentliche Anliegen sein und als Resonanzboden gegen Missbräuche dienen. Die Schweiz spielt unter den internationalen Gebern bei der Gestaltung der Medienlandschaft in Tansania eine wichtige Rolle.
Bessere Medien, ein besseres Afrika