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[ Interviews ]

Interviews

In den Interviews erklären Gesprächspartner den Mehrwert und die Herausforderungen der Budgethilfe aus der Perspektive ihres Arbeitsfeldes und im Kontext ihres Partnerlandes.


Benin: „Im Schweizer Quartier Afrikas“
Chabi Bah Guera, Gemeindepräsident von N’Dali, Benin, im Gespräch

Die Budgethilfe nimmt die in der Schweiz bewährte Idee des Finanzausgleichs auf internationaler Ebene auf. Zwischen wirtschaftliche stärkeren und schwächeren Kantonen, Regionen und Gemeinden sind ausgleichende Massnahmen unbestritten. Aufgrund der Vertrauensbasis erfolgt der innerschweizerische Ressourcenausgleich sogar ohne Bedingungen.
Interview mit Chabi Bah Guera

Benin: „Das Budget ist die Lebensader des Landes“
Epiphane Quénum, Mitglied des Parlaments in Benin, im Gespräch
 
Die Budgethilfe vergrössert den fiskalischen und politischen Spielraum der Partnerregierungen, um gestaltend eigene Prioritäten zu verfolgen. Mehr externe Ressourcen in Verbindung mit der Mobilisierung eigener Einnahmen erleichtern es den Partnerländern, einzelnen Regionen oder Sektoren Vorrang einzuräumen, Infrastrukturprojekte aufzugleisen, und Flurschäden der aktuellen Weltwirtschaftskrise aufzufangen.
Interview mit Epiphane Quénum

Burkina Faso bekämpft Korruption: „Wir wollen Taten statt Worte“
Vertreter von REN-LAC, dem Nationalen Netzwerk im Kampf gegen die Korruption in Burkina Faso, im Gespräch
 
Die Budgethilfe stärkt die staatlichen Institutionen des Partnerlandes. Dazu zählen beispielsweise eine funktionsfähige Steuerbehörde, ein fairer öffentlicher Dienst, ein unparteiischer Justizapparat. An einem Auf- und Ausbau solcher grundlegender öffentlicher Institutionen führt kein Weg vorbei, wenn auf breiter Front private Arbeitsplätze geschaffen und die Millennium-Entwicklungsziele auf nachhaltige Art und Weise erreicht werden sollen.
Interview

Burkina Faso baut auf Bildung
Alfred L. Sawadogo, Direktor der Ost-Region im Ministerium für Grundschulunterricht und Alphabetisierung in Burkina Faso, im Gespräch
 
Die Budgethilfe leistet einen wesentlichen Beitrag zum Auf- und Ausbau sozialer Dienstleistungen wie des Bildungs- und Gesundheitswesens. Der quantitative Ausbau der Primar- und Sekundarschulen sowie der Gesundheitsdienste sind weitherum belegt. Ein Nachholbedarf besteht auf der Ebene der Qualität.
Interview mit Alfred L. Sawadogo

 
 

Interviews

Ghana: „Das Vertrauen ist zurückgekehrt“
Elsie Enninful Adu, General Manager von Fidelity Capital Partners, Ghana, im Gespräch
 
Die Budgethilfe bereitet den Boden für neue Arbeitsplätze und Verdienst. Weder ist die Regierung in der Lage noch soll sie selber ausreichend Jobs schaffen. Sie kann aber den Bauern, der verarbeitenden Industrie und den Dienstleistern attraktive Rahmenbedingungen bieten. Die Berechenbarkeit des Geschäftsumfeldes erleichtert sowohl lokale als auch internationale Investitionen.
Interview mit Elsie Enninful Adu

Wie Ghana die Verwendung von Steuergeld unter die Lupe nimmt
Adjeinim Boateng Adjei, CEO der Behörde für Öffentliches Einkaufswesen in Ghana, im Gespräch
 
Die Budgethilfe trägt direkt bei zu einem bürgernahen und sparsamen Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Die Modernisierung des Managements des Staatshaushalts, die internen und externen Kontrollen, der Kampf gegen die Korruption sind Kernthemen der Budgethilfe, und die Partnerländer haben diesbezüglich einen weiten Weg zurückgelegt. Afrikanische Steuerzahlende und ausländische Entwicklungshilfegeber sitzen im selben Boot.
Interview mit Adjeinim Boateng Adjei

Nicaragua: Unabhängige Revision der Staatsrechnung: Welchen Nutzen hat das Volk?
Vertreter des Obersten Rechnungshofs in Nicaragua im Gespräch
 
Die Budgethilfe erlaubt, Transparenz und Rechenschaftsablage der Regierung gegenüber Parlament und Volk gezielt zu stärken. Das nährt die gesellschaftliche Dynamik über technische Reformen hinaus. Deshalb stehen der Zugang von Öffentlichkeit und Medien zur Information, der Ausbau der Instrumente des Parlaments und der Dialog mit der Zivilgesellschaft in verschiedenen Ländern hoch auf der Agenda.
Interview

Tanzania: „Die Abhängigkeit von der Auslandhilfe zu reduzieren hat Vorrang“
Benno J. Ndulu, Präsident der Bank von Tanzania, im Gespräch
 
Budgethilfe verbessert die Lebensqualität ärmerer Bevölkerungsschichten. Sie nährt den Boden für eine tragfähige gesamtwirtschaftliche Steuerung und Stabilisierung. Die Partnerregierungen werden ermutigt, jenen Ausgaben Vorrang einzuräumen, welche für die Armutsbekämpfung wichtig sind. Die Budgethilfe verbessert namentlich den Zugang der breiten Bevölkerung zu lebenswichtigen Dienstleistungen, und erhöht Berechenbarkeit und Effizienz des Staates, um so dem Wirtschaftswachstum und der öffentlichen Sicherheit den Weg zu ebnen.
Interview mit Benno J. Ndulu